Custom Objects ermöglichen es dir, alles abzubilden, was dein Unternehmen erfasst, aber nicht sauber in Contacts, Companies oder Opportunities passt. Sie sind ideal, wenn dein CRM reale Entitäten, Beziehungen oder Prozesse abbilden soll, die für dein Unternehmen einzigartig sind.
Admins können Custom Objects in den Object Settings definieren, anschließend Custom Fields hinzufügen, Verknüpfungen einrichten und sie in Tools wie Workflows, Forms und Reporting nutzen.
Dieser Guide hilft dir zu verstehen, was Custom Objects sind und zu entscheiden, ob sie für deinen Anwendungsfall geeignet sind.
INHALTSVERZEICHNIS
Warum Custom Objects nutzen?
Was sind Custom Objects?
Wann solltest du Custom Objects verwenden?
Wann du bei Standard-CRM-Objekten bleiben solltest
Häufige Beispiele
Gute Use Cases
Nicht empfohlen
Was kommt als Nächstes?
Warum Custom Objects nutzen?
Custom Objects helfen dir, über ein „People-only“-CRM hinauszugehen und ein Datenmodell zu bauen, das widerspiegelt, wie dein Business wirklich funktioniert.
Mit Custom Objects kannst du:
Dein CRM sauber und skalierbar organisieren
Vermeide es, nicht zusammenhängende Daten in Contacts oder Opportunities zu „quetschen“, was zu unübersichtlichen Datensätzen und schlechter Usability führt.
Reale Entitäten als eigenständige Records modellieren
Behandle Dinge wie Properties, Pets, Projects oder Policies als unabhängige Datensätze mit eigenem Lifecycle, eigenen Fields und Automationen.
Sauberere Automationen und Reporting ermöglichen
Wenn Daten korrekt strukturiert sind, werden Workflows, Filter und Dashboards einfacher, genauer und wartbarer.
Komplexe Beziehungen natürlich abbilden
One-to-many- und many-to-many-Beziehungen (z. B. ein Contact mit mehreren Pets oder Properties) lassen sich einfacher verwalten und verstehen.
Kurz gesagt: Custom Objects helfen dir, dein CRM sauber, skalierbar und passend zu deinem Business zu halten.
Was sind Custom Objects?
Custom Objects sind eigenständige CRM-Records für Dinge wie:
Properties
Pets
Projects
Subscriptions
Policies
Jedes Custom Object hat:
Eigene Records und Fields
Verknüpfungen zu anderen CRM-Objekten
Unterstützung in Workflows und Automationen
Wann solltest du Custom Objects verwenden?
Custom Objects sind geeignet, wenn:
Deine Daten nicht zu einer Person oder Firma gehören
Wenn du „Dinge“ trackst (Assets, Listings, Policies, Pets) statt Personen, ist ein Custom Object meist die richtige Abstraktion.
Du strukturierte, wiederholbare Records brauchst
Wenn eine Entität häufig vorkommt und konsistente Fields, Views und Automationen benötigt.
Du tiefere Beziehungen im CRM brauchst
Custom Objects können mit Contacts, Companies, Opportunities und sogar anderen Custom Objects verknüpft werden und ermöglichen dadurch erweiterte Workflows.
Beispiele
Real Estate Listings verknüpft mit Käufern und Agents
Mehrere Pets verknüpft mit ihren Besitzern
Projects verknüpft mit Clients und Opportunities
Wann du bei Standard-CRM-Objekten bleiben solltest
Custom Objects sind leistungsstark, aber nicht immer die richtige Wahl.
Vermeide Custom Objects, wenn:
Ein Standard-Objekt bereits ausreicht
Contacts, Companies und Opportunities haben integrierte Funktionen, die Custom Objects nicht immer bieten.
Du kontakt-spezifische Features brauchst
Bulk Emails, Marketing-Kampagnen und bestimmte Kommunikationsfunktionen funktionieren nur mit Contacts.
Du Daten doppelt modellierst
Ein Custom Object, das ein bestehendes Objekt dupliziert, führt zu Verwirrung und inkonsistenten Daten.
Stattdessen nutze Smart Lists, um innerhalb der Standard-Objekte zu segmentieren.
Häufige Beispiele
Gute Use Cases
Real Estate – Homes
Erstelle ein „Homes“-Object, um Property-Details (Preis, Status, Standort) zu speichern und mit Käufern, Verkäufern oder Agents zu verknüpfen.
Veterinary Clinics – Pets
Nutze ein „Pets“-Object, um medizinische Historie, Impfungen und Termine zu speichern und mit dem Besitzer zu verbinden.
Nicht empfohlen
Event Attendees
Wenn dein Ziel E-Mails, Erinnerungen und Follow-ups sind, sind Contacts die bessere Lösung.
Interne Notizen oder Aktivitäten
Custom Objects sollten keine Notes, Tasks oder Activities ersetzen – das erzeugt unnötige Komplexität.
Was kommt als Nächstes?
Sobald du ein Custom Object erstellt hast, kannst du:
Custom Fields hinzufügen
Verknüpfungen und Labels definieren
Workflows und Automationen bauen
Forms erstellen, um Daten in Custom Objects zu erfassen
Daten in Dashboards visualisieren
Weiter: Lerne, wie du dein erstes Custom Object erstellst