
Was ist E-Mail-Deliverability?
Ein Gast-Tutorial von Krystin Ruschman von Email-2-Inbox

„Ich glaube, meine Deliverability ist okay…“
Was bedeutet das genau? Und wo sehen wir Deliverability?
Zuerst einmal: Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Delivered und Deliverability zu verstehen – das sind zwei sehr verschiedene Dinge!
DELIVERED
Dies ist die Kennzahl, die du in deinem SMTP-Dashboard oder in deinen ProfitBoost-E-Mail-Statistiken siehst (zusammen mit Opens, Replies, Clicks, Bounces, Complaints usw.).
Beispiele:
[Mailgun Dashboard]
[ProfitBoost Campaign]
Delivered bedeutet lediglich, dass die E-Mail den Mailserver des Empfängers erreicht hat – irgendwohin. Ob sie im Posteingang, Spam, Promotions oder Updates landet? Keine Ahnung. Manche Mailserver lehnen die Zustellung ab, geben aber Feedback – meist wird die E-Mail aber einfach angenommen.
Eine gute Delivery-Rate liegt bei 98 %+.
Das Gegenteil von Delivered ist Undelivered – die E-Mail wurde gar nicht zugestellt, z. B. bei einem Bounce oder wenn der empfangende Server sie ablehnt.
Hinweis: Delivered ist eine Kennzahl, die die meisten E-Mail-Marketing-Tools nicht anzeigen. ProfitBoost in Kombination mit Mailgun bietet hier volle Transparenz über alle Zustellraten, sodass du direkt mit deinem SMTP-Provider kommunizieren kannst – maximale Kontrolle für bestmögliche Ergebnisse.
DELIVERABILITY
Deliverability ist eine Kennzahl, die du nirgends direkt siehst.
Deliverability = Inbox Placement
Oder anders gesagt: Inboxing Rate – wie viel deiner E-Mail landet tatsächlich im Posteingang vs. Spam, Junk, Promotions oder gar nicht.
E-Mail-Provider geben diese Detailinfos nicht in ihren Feedback-Loops weiter – nur, ob die E-Mail zugestellt wurde.
Eine gute Deliverability-Rate hängt von vielen Faktoren ab, da 100 % Zustellung in den Posteingang nie garantiert werden kann.
Faktoren, die Deliverability beeinflussen
IP- und Domain-Reputation
Reputation ist entscheidend!
Wichtige Kategorien: Volume & Consistency und Engagement (Opens, Clicks, Replies, Bounces, Complaints, Unsubscribes).
Filterpräferenzen einzelner E-Mail-Provider
Google, Yahoo!, Outlook usw. filtern unterschiedlich, Details sind meist geheim.
Authentifizierung
SPF, DKIM, DMARC und MX-Einträge müssen korrekt eingerichtet sein.
Domain-Alter
Neue Domains sollten langsam „aufgewärmt“ werden, um Reputation aufzubauen.
Domain-Suffix
Vertrauenswürdige Suffixe: .com, .co, .net, .org
Andere Suffixe können sofort Spam-Risiken bergen.
Betreffzeile und E-Mail-Inhalt
Spammy-Wörter vermeiden: „Free“, „Click here“, „100%“
Text-Bild-Verhältnis beachten, Gimmicks vermeiden, authentisches Engagement fördern.
Blacklistings
Unterschiedliche Blacklists, unterschiedliche Auswirkungen. Prüfen, ob Domain oder IP gelistet ist.
Links
Art, Länge, Anzahl und Reputation von Links beeinflussen Deliverability.
Text-zu-HTML-Verhältnis
Empfehlung: ca. 60 % Text, 40 % HTML, abhängig von Publikum und Engagement.
Versandvolumen und Konsistenz
Häufigkeit, Menge und Geschwindigkeit des Sendens beeinflussen IP/Domain-Reputation.
Verhalten der Empfänger
Wie Empfänger mit ihren E-Mails interagieren, wirkt sich auf Zustellbarkeit aus.
… und viele weitere Faktoren.
Zusammenfassung
Wir können nicht alle Faktoren kontrollieren, aber wir können die wichtigen Aspekte beeinflussen, um die Deliverability zu maximieren.
Setup und Konfiguration sorgen dafür, dass E-Mails im Posteingang landen.
Verhalten und Engagement stellen sicher, dass sie dort bleiben.
Hilfe bei Deliverability-Problemen
Probleme mit E-Mail-Zustellung sind komplex und individuell. Richtige Analyse und Verständnis aller Einflussfaktoren sind notwendig, um sie zu beheben.
Wenn du Schwierigkeiten hast, deine E-Mails in den Posteingang zu bekommen oder deine E-Mail-Marketing-Strategie optimieren möchtest, buche einen Beratungstermin mit Krystin bei Email2Inbox.