Das Versenden von E-Mails wird ausgesetzt, wenn die Hard-Bounce-Rate zu hoch ist. E-Mail-Anbieter und Anti-Spam-Netzwerke überwachen die Bounce-Raten jeder von dir gesendeten E-Mail und verwenden diese Informationen, um den E-Mail-Versand für Konten mit hohen Bounce-Raten zu sperren. Hohe Bounce-Raten wirken sich negativ auf die Zustellbarkeit deiner E-Mails aus.
In diesem Artikel erfährst du über:
Bounces
Ursachen für eine Kontosperrung
Beheben von Hard-Bounces und Reaktivierung des Kontos
Abgedeckt in diesem Artikel:
Was sind Bounces?
Was verursacht eine Kontosperrung
Wie lange wird der E-Mail-Versand blockiert?
Was solltest du jetzt tun?
Wie man zukünftige Kontosperrungen verhindert
Best Practices für E-Mails:
Email-Validierung
Einrichtung einer dedizierten Domain
Konfiguration der Absender-E-Mail, die mit der dedizierten Domain übereinstimmt
Versand der E-Mails in kleinen Chargen
Einrichtung von Double Opt-in
Einrichtung von Unsubscribe-Links
Was sind Bounces?
Ein Bounce tritt auf, wenn eine E-Mail nicht zugestellt oder vom E-Mail-Anbieter des Empfängers abgelehnt wird.
Es gibt zwei Arten von Bounces:
Hard Bounce: Die E-Mail-Adresse existiert nicht.
Soft Bounce: Vorübergehende Zustellungsprobleme, z. B. wenn der Server des Empfängers nicht erreichbar ist oder das Postfach voll ist.
Was verursacht eine Kontosperrung
Wir haben Schwellenwerte eingerichtet, um Bounce-Raten zu überwachen. Wenn die Bounce-Rate den branchenüblichen Schwellenwert (unter 5 %) überschreitet, wird der E-Mail-Versand für das Konto vorübergehend ausgesetzt.
Eine hohe Bounce-Rate zeigt, dass das Konto E-Mails an ungültige Adressen sendet. Dies kann auch bedeuten, dass externe Spam-Filter E-Mails aufgrund früherer schlechter Versandpraktiken ablehnen. Eine gute Bounce-Rate liegt typischerweise zwischen 0 – 3 %.
Während der E-Mail-Versandsperre wird nur der Versand deaktiviert. Alle anderen Funktionen bleiben verfügbar.
Wie lange wird der E-Mail-Versand blockiert?
Eine vorübergehende Sperre von 12 Stunden wird durchgesetzt. Benutzer können den Versand schnell wieder aufnehmen, indem sie die E-Mail-Validierung aktivieren.
Wenn dies innerhalb von sieben Tagen zum dritten Mal passiert, wird der E-Mail-Versand dauerhaft blockiert, bis die E-Mail-Validierungsfunktion aktiviert wird.
Was solltest du jetzt tun?
Wenn ein Sub-Account/Standort gesperrt ist, erhältst du eine E-Mail an die Adresse des Sub-Accounts/Standorts mit folgenden Schritten:
Bereinige deine Kontakte mit einem Email Validation Service, um ungültige oder nicht existierende Adressen zu entfernen und Bounces zu vermeiden.
Wenn der Sub-Account ein Kunde ist, informiere ihn und rate ihm, keine Bulk- oder Cold-Email-Kampagnen zu senden, bis das Problem behoben ist.
Wenn die empfohlenen Maßnahmen nicht befolgt werden, kann dies zu Einschränkungen der E-Mail-Funktionalität für diesen Standort führen. Beachte, dass bei weiterhin steigenden Complaint-, Unsubscribe- oder Hard-Bounce-Raten der Sub-Account gesperrt werden kann.
Wie man zukünftige Kontosperrungen verhindert
Der Standort sollte 24 Stunden nach Erhalt der Benachrichtigung über nicht konforme E-Mails wieder senden können.
Momentan gibt es keine einfache Möglichkeit, die verbleibenden Empfänger, die die E-Mail vor der Sperre nicht erhalten haben, zu identifizieren.
Workaround: Exportiere die E-Mail-Statistiken, markiere die Leads erneut und nutze Smart Lists, um nur die Leads ohne Tag erneut zu versenden.
Mehr erfahren: Email Statistics
Wenn du diese Benachrichtigungen nicht erhalten möchtest, ändere die Benutzerrolle von „Agency Admin“ zu „User“.

Best Practices für E-Mails
1. Email-Validierung
Da keine Berichte angezeigt werden, welche Kontakte gebounced haben, wird dringend empfohlen, alle vorhandenen Kontakte vor dem Versand zu validieren.
Vorgehensweise:
Gehe in der Agenturansicht zu Sub-Accounts → wähle den Sub-Account → scrolle nach unten → Enable Re-validation für 90 Tage.
Gebounce-E-Mails werden als ungültig markiert und müssen nicht manuell getaggt werden. Ungültige E-Mails werden in Kampagnen, Bulk-Sendings oder Workflows nicht berücksichtigt.

2. Dedizierte Domain einrichten
Siehe: How to Set Up a Dedicated Sending Domain (LC Email)
3. Absender-E-Mail konfigurieren, die zur dedizierten Domain passt
Maskierung von Absendernamen & Adresse: Masking Sender Emails - From Name & Address
E-Mail-Authentifizierung: DMARC
Beispiel: Wenn du replies.yourcompany.com einrichtest, kannst du von sender_name@company.com senden.
4. E-Mails in kleinen Chargen planen
Siehe: Bulk Actions For Contacts & SmartLists
5. Double Opt-in einrichten
Für zukünftige Setups: Checkbox einfügen, um die Zustimmung der Leads beim Ausfüllen des Formulars einzuholen.
Beispieltext für die Checkbox:
Durch die Angabe deines Namens und deiner Kontaktdaten stimmst du ausdrücklich zu, Mitteilungen von COMPANY_NAME oder deren lizenzierten Agenten zu erhalten, einschließlich Anrufe (auch an Mobilnummern) und automatische Telefonanrufe oder voraufgezeichnete Nachrichten, SMS und/oder E-Mails für Marketing von Versicherungsprodukten und -dienstleistungen. Deine Zustimmung ist keine Voraussetzung für den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Du kannst diese Zustimmung jederzeit widerrufen, indem du uns unter 1-800-000-000 anrufst oder eine E-Mail an EMAIL_HERE sendest, um auf die Do-Not-Call-Liste gesetzt zu werden.
6. Unsubscribe-Links einrichten
Siehe: How to Set Up Unsubscribe Links for LC - Email