Übersicht
Wenn ein Funnel auf einer Subdomain veröffentlicht wird (Beispiel: offers.example.com), kann Google Ads die Zielseite aus folgenden Gründen ablehnen:
Umgehung von Systemen (Circumventing Systems)
Kompromittierte Website (Compromised Site)
Final URL Mismatch
Weiterleitung oder URL-Schleife erkannt
Dies geschieht in der Regel, weil der Funnel über zwei verschiedene URLs erreichbar ist, die dieselbe Seite laden, zum Beispiel:
https://offers.example.com/https://offers.example.com/summer-deal
Google Ads erkennt dies als Weiterleitung oder URL-Inkonsistenz, auch wenn die Seite im Browser normal geladen wird.
Dieser Artikel erklärt, warum das passiert und wie Sie es beheben können.
Warum das passiert
Funnels enthalten automatisch einen Schrittpfad wie zum Beispiel:
offers.example.com/summer-deal
Viele Nutzer möchten jedoch die Root-Version verwenden:
offers.example.com/
Beide URLs verweisen auf denselben Funnel-Schritt. Das kann dazu führen zu:
Zwei URLs → Eine Seite
Google erkennt eine Weiterleitung oder Abweichung
Google Ads lehnt die Zielseite ab
Dieses Verhalten ist bei Funnels normal – Google benötigt jedoch eine eindeutige „offizielle“ URL.
Die Lösung: Eine Canonical-URL hinzufügen
Ein Canonical-Tag teilt Google mit:
„Beide URLs sind gültig, aber diese ist die offizielle Version.“
Das Hinzufügen eines Canonical-Tags beseitigt in der Regel Weiterleitungs- oder URL-Mismatch-Ablehnungen in Google Ads.
So fügen Sie das Canonical-Tag hinzu
Öffnen Sie Ihren Funnel → Wählen Sie den entsprechenden Funnel-Schritt.
Klicken Sie oben rechts auf Settings.
Scrollen Sie zu SEO Meta Data.
Suchen Sie den Bereich Custom Head Tracking Code.
Fügen Sie folgenden Code ein:
<link rel="canonical" href="https://offers.example.com/" />
Ersetzen Sie offers.example.com durch Ihre tatsächliche Funnel-Subdomain.
Speichern und veröffentlichen Sie den Funnel erneut.
Neutrale Beispielszenarien
Beispiel 1 – Standard-Funnel-Subdomain
Standard-Funnel-URL:offers.example.com/summer-deal
Bevorzugte Canonical-Version:
<link rel="canonical" href="https://offers.example.com/" />
Beispiel 2 – Lead-Generierungs-Funnel
Funnel-Schritt:promo.example.com/landing-page
Canonical-Tag:
<link rel="canonical" href="https://promo.example.com/" />
Beispiel 3 – Produkt-Demo-Funnel
Funnel-Schritt:demo.example.com/demo-step
Canonical-Tag:
<link rel="canonical" href="https://demo.example.com/" />
Was dadurch gelöst wird
Entfernt Weiterleitungs- oder URL-Mismatch-Warnungen in Google Ads
Verhindert „Final URL Mismatch“-Ablehnungen
Stellt sicher, dass Google nur eine stabile URL-Version erkennt
Vermeidet Duplicate-Content-Probleme
Reduziert Indexierungs-Inkonsistenzen in Suchmaschinen
Wann Sie diese Lösung verwenden sollten
Nutzen Sie diese Lösung, wenn:
Ihr Funnel auf einer Subdomain gehostet wird
Google Ads Ihre Zielseite ablehnt
Sie einen zusätzlichen Funnel-Pfad sehen (z. B.
/summer-deal)Die Root-URL als Hauptzielseite erkannt werden soll
Google Search Console doppelte URLs meldet
Wichtige Hinweise
Diese Maßnahme verändert nicht das Verhalten Ihres Funnels für Besucher.
Sie informiert lediglich Google bzw. Google Ads darüber, welche URL als maßgebliche Version behandelt werden soll.
Dies ist die empfohlene Lösung für Funnels mit mehreren erreichbaren URLs.