A2P 10DLC Kampagnen-Genehmigungs-Best Practices

Erfahre, wie du deine A2P-10DLC-Kampagne beim ersten Versuch genehmigt bekommst – was du angeben musst, was du vermeiden solltest und wie du Zustimmung, Beispielnachrichten und klare Use-Case-Details korrekt darstellst.

WICHTIG: Im A2P Self-Serve-/Manuellen Kampagnen-Registrierungsprozess sind die Felder für Beispielnachrichten nach Inhaltstyp getrennt. Verwende Beispielnachricht #1 für Promotions-/Marketing-Inhalte und Beispielnachricht #2 für Transaktions-/Informationsinhalte. Bei gemischten Nachrichten gib jeweils ein Beispiel pro Typ an.

INHALTSVERZEICHNIS

A2P 10DLC Kampagnen-Genehmigungsanforderungen
Best Practices für Datenkonsistenz und Genauigkeit
Best Practices zur Einholung von Zustimmung
Opt-in-Methoden
Double Opt-in in A2P 10DLC
Empfehlungen zur Kampagnenregistrierung
Gründe für Kampagnenfehler/Ablehnung
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A2P 10DLC Kampagnen-Genehmigungsanforderungen

Am 26. Januar 2023 trat ein neuer A2P-10DLC-Kampagnen-Vetting-Prozess in Kraft. Weitere Details zu dieser Änderung findest du in diesem Artikel. Diese Änderung betrifft Kunden, die Long Codes verwenden, um Nachrichten in die Vereinigten Staaten zu senden, im Rahmen des A2P-10DLC-Frameworks.

Seit dem 26. Januar 2023 unterliegen neu registrierte A2P-Kampagnen einem manuellen Prüfprozess. Um die Genehmigung zu erleichtern, sollten folgende Best Practices bei der Einreichung neuer Kampagnen beachtet werden.

Hinweis: Bitte keine personenbezogenen Daten (PII) in Kampagnenfeldern angeben. Öffentlich verfügbare Informationen wie Markenname und Telefonnummer sind zulässig.

Kampagnenfeld – Beschreibung – Anforderungen

User Consent (Call to Action)
User Consent (Call to Action) stellt sicher, dass der Endnutzer der SMS-Kommunikation zustimmt und die Art des Programms versteht.

User Consent (Call to Action) muss für einen Drittprüfer zugänglich sein, damit er verifiziert werden kann.

Erforderlich sind:

  • Programmbeschreibung oder Produktbeschreibung

  • Telefonnummer(n), von denen Nachrichten gesendet werden

  • Identität der Organisation oder Person, die in der ersten Nachricht vertreten ist

  • Klare und gut sichtbare Opt-in-Informationen inkl. Gebührenhinweis

  • Konforme Datenschutzerklärung

  • Weitere Bedingungen (z. B. Opt-out-Informationen, Customer-Care-Kontakt)

Zusätzlich:

  • Erklären, wenn der CTA hinter Login, nicht veröffentlicht oder verbal erfolgt

  • Screenshot bereitstellen und öffentlich hosten (OneDrive, Google Drive etc.)

  • Übersetzungen angeben, falls nicht auf Englisch

Campaign Description

Die Campaign Description MUSS enthalten:

  1. Klare und vollständige Beschreibung der Kampagnenziele

  2. Detaillierte Beschreibung der Nutzerinteraktionen nach dem Opt-in

Terms and Conditions

Die Terms-and-Conditions-Seite MUSS öffentlich zugänglich sein.

Am einfachsten ist eine entsprechende Seite auf der Website. Boilerplate-Texte sind verfügbar.

Opt-in Message Confirmation

Dies ist die Bestätigungsnachricht, die der Nutzer nach dem Opt-in erhält.

Erforderlich für alle Opt-in-Methoden.

Muss enthalten:

  • Programmbeschreibung

  • Customer-Care-Kontakt

  • Opt-out-Anweisung

  • Hinweis auf wiederkehrende Nachrichten und Frequenz

  • „Message and data rates may apply“-Hinweis

Sample Messages

Beispielnachrichten müssen echte Nachrichten darstellen, inkl. Platzhalter in Klammern.

Anforderungen:

  • Sender/Brand muss erkennbar sein

  • Platzhalter in [Klammern] markieren

  • Mindestens eine Nachricht mit Opt-out-Hinweis

Wichtig: Verbotene Use Cases führen zur Ablehnung

Stelle sicher, dass deine Kampagne keine verbotenen Inhalte enthält (z. B. Cannabis, Hassrede etc.) und den Messaging-Richtlinien entspricht.

Best Practices für Datenkonsistenz und Genauigkeit

Konsistenz zwischen Marke, Website und Beispielnachrichten ist entscheidend.

❌ Beispiel (Ablehnung):

❌ Beispiel (Ablehnung):
Marketing-Campaign, aber Beispielnachricht enthält Login-OTP → widersprüchlicher Use Case

E-Mail-Konsistenz

❌ Ablehnung:

  • Brand: LeadConnector Inc

  • E-Mail: Gmail-Adresse

✅ Besser:

Website muss funktionieren

❌ Ablehnung: kaputte oder nicht erreichbare Website

Brand muss korrekt sein

❌ Ablehnung: Agentur registriert Kampagne, aber Kunde sendet Nachrichten

Doppelte Brands vermeiden

Zu viele ähnliche Brands/Campaigns können als Risiko gewertet werden.

Verbraucherzustimmung (Consent) Best Practices

Opt-in muss korrekt eingeholt werden.

❌ Ablehnung:

  • Opt-in per SMS angegeben, aber kein echtes Consent vorhanden

Website-Opt-in muss sichtbar sein

Wenn Website genutzt wird, muss dort Opt-in-Language enthalten sein.

Beispiel:
„Mit Angabe Ihrer Telefonnummer stimmen Sie dem Erhalt von SMS zu…“

Mindestens eine Nachricht sollte STOP enthalten, z. B.:
„Reply STOP to opt out“

WICHTIG: Keine Nutzung von Demo-Nummern oder generischen Company-Texten.

Opt-in-Methoden

1. Verbal Opt-in

Erfolgt telefonisch oder via IVR. Muss vollständig dokumentiert sein.

2. Web Form Opt-in

  • Checkbox darf nicht verpflichtend sein

  • Nicht vorselektiert

  • Trennung zwischen Marketing und Non-Marketing erforderlich

  • Enthält Pflichtangaben (Kosten, Frequenz, HELP/STOP, Datenschutz, Terms)

3. Paper Form Opt-in

Physisches Formular, Screenshot muss öffentlich verfügbar sein.

4. Text Message Opt-in

Nachweis über Kampagnenmaterial erforderlich.

5. QR Code Opt-in

Leitet zu Webformular oder Messaging-App weiter.

Double Opt-in

Zweistufiger Zustimmungsprozess:

  1. Erste Anmeldung (z. B. JOIN senden)

  2. Bestätigung (z. B. YES senden)

Vorteile:

  • Weniger Spam-Beschwerden

  • Bessere Deliverability

  • Höheres Vertrauen

Empfehlungen zur Kampagnenregistrierung

Kampagnentyp

❌ Fehler: falscher Use Case (z. B. OTP unter Higher Education)

Campaign Description

Muss enthalten:

  • Wer sendet

  • Wer empfängt

  • Warum Nachrichten gesendet werden

❌ „This campaign sends messages to customers“ → zu ungenau

How do end-users consent

Muss enthalten:

  • Programmbeschreibung

  • Telefonnummern

  • Organisation

  • Gebührenhinweis

  • Privacy Policy

  • Terms

Sample Messages

Muss enthalten:

  • Brand Name

  • Platzhalter in [Klammern]

  • Mindestens ein Opt-out

❌ Ablehnung: keine STOP-Hinweise

Opt-in / Opt-out / HELP Keywords

Müssen explizit angegeben sein.

❌ Ablehnung: keine Keywords definiert

Opt-in Confirmation Message

Muss enthalten:

  • Brand

  • HELP/STOP

  • Frequenz

  • Gebührenhinweis

❌ „You opted in for messages“ → unzureichend

Gründe für Kampagnenablehnung

1. Message Flow
Unklare oder fehlende Consent-Informationen

2. Invalid Website URL
Website nicht erreichbar oder kein Opt-in sichtbar

3. Sole Proprietor Fehler
Falsche Brand-Klassifizierung

4. Unknown Reason
Support erforderlich

5. Inkonsistente Sample Messages
Use Case passt nicht zu Nachrichten

6. CTA nicht verifizierbar
Consent nicht nachvollziehbar

FAQ

Q: Schnellste Methode zur Genehmigung?
Konsistenz zwischen Website, Use Case, Sample Messages und CTA sicherstellen.

Q: Brauche ich Terms & Conditions?
Ja, öffentlich zugänglich.

Q: Was müssen Sample Messages enthalten?
Brand, Platzhalter, mindestens ein STOP-Hinweis.

Q: Warum wird mein Campaign abgelehnt?
Meist wegen Inkonsistenz zwischen Use Case und Nachrichten.

Q: Sind vorab aktivierte Checkboxen erlaubt?
Nein.

Q: Muss STOP/HELP enthalten sein?
Ja, je nach Setup.

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