Best Practices for SMS-Zustellbarkeit und zur Vermeidung von SMS-Einschränkungen

Überblick

Dieser Artikel beschreibt wesentliche Best Practices, um die Zustellbarkeit von SMS zu verbessern und SMS-Einschränkungen durch Carrier zu vermeiden. Wenn du diese Richtlinien befolgst, stellst du sicher, dass deine Nachrichten deine Zielgruppe zuverlässig erreichen und gleichzeitig die Carrier-Richtlinien eingehalten werden.

INHALTSVERZEICHNIS

Überwachung von Fehler- und Opt-out-Raten
Was sollten wir tun, wenn wir eine Verstoß-E-Mail erhalten?
Was sind Fehler- und Opt-out-Raten und welche Schwellenwerte gelten als gut?
Was tun, um die Sub-Account-Sperrung frühzeitig aufzuheben?
So verhinderst du zukünftige SMS-Sperren


Überwachung von Fehler- und Opt-out-Raten

Wir konzentrieren uns darauf, unseren Kunden zu helfen, vertrauenswürdige Kommunikation bereitzustellen. Um sicherzustellen, dass Carrier das Konto nicht aufgrund schlechter Nutzung dauerhaft blockieren oder sperren, überwachen wir die Zustellrate des gesamten Kontos und ergreifen proaktive Maßnahmen (wie unten beschrieben), um die Zustellrate stabil zu halten:

Verstoß-E-Mail – Eine E-Mail-Benachrichtigung wird gesendet, sobald der Subaccount eine Fehlerquote von 6 % und eine Opt-out-Rate von 2 % erreicht.
Temporäre Kontoeinschränkung – Eine Sperrungs-E-Mail wird gesendet, sobald der Subaccount eine Fehlerquote von 10 % und eine Opt-out-Rate von 3 % erreicht.

Bitte beachten: Sobald das Konto eine temporäre Sperre erreicht, schlagen alle ausgehenden SMS fehl, bis 00:00 Uhr UTC.


Was sollten wir tun, wenn wir eine Verstoß-E-Mail erhalten?

Stoppe alle Workflows, Kampagnen, Trigger und/oder Bulk-Aktionen an Kontakte, die nicht ausdrücklich zugestimmt haben, SMS vom Subaccount zu erhalten.

Aktiviere und passe die Opt-out Language sowie die SenderID-Nachricht entsprechend deinem Use Case an, damit zukünftige Nachrichten nicht erneut markiert werden.

Bitte bespreche dies mit deinem Kunden, um sicherzustellen, dass keine Massenkommunikation, Massen-SMS oder Cold-Prospecting-Kampagnen in naher Zukunft versendet werden, bevor wir eine Rückmeldung zu diesem Ticket erhalten.


Was sind Fehler- und Opt-out-Raten und welche Schwellenwerte gelten als gut?

Eine hohe Opt-out-Rate zeigt, dass Empfänger deiner Nachrichten widersprochen, Beschwerden eingereicht oder deine SMS als Spam markiert haben. Eine gute Opt-out-Rate liegt typischerweise im Bereich von 0–1 %. Sobald die Opt-out-Rate 2 % erreicht, wird der Subaccount für 24 Stunden für SMS blockiert.

Eine hohe Zustellfehler-Rate bedeutet, dass du SMS an Kontakte sendest, die nicht mehr erreichbar sind, nicht verfügbar sind oder ein Gerät nutzen, das keine SMS empfangen kann (z. B. Festnetz). Eine gute Fehlerquote liegt typischerweise im Bereich von 0–6 %. Sobald die Fehlerquote 10 % erreicht, wird der Subaccount für 24 Stunden für SMS blockiert.


Was tun, um die Sub-Account-Sperrung frühzeitig aufzuheben?

Die Subaccount-Sperrung wird nach 24 Stunden aufgehoben. Falls der Subaccount dauerhaft gesperrt wurde, siehe bitte den Artikel „Warum wurde dein Account gesperrt“, um die Entsperrung zu beantragen.


So verhinderst du zukünftige SMS-Sperren

Der Subaccount sollte nach 00:01 Uhr UTC am nächsten Tag wieder SMS senden können, nachdem du die Nicht-Compliance-E-Mail erhalten hast. Nachfolgend findest du Best Practices, um die Fehlerquote zu reduzieren:


1. Opt-out Language hinzufügen (Reply STOP / Cancel to unsubscribe) in allen ersten SMS an neue Kontakte


2. Sender-Informationen hinzufügen (Einführung deiner selbst/deines Unternehmens) in allen ersten SMS an neue Kontakte


3. Keine SMS an SMS-unfähige Geräte wie Festnetznummern senden
Aktiviere die Number Intelligence. Diese Funktion prüft die Nummer vor dem Versand und setzt ggf. eine temporäre DND für den Kontakt.


4. Öffentliche URL-Shortener vermeiden

Die Verwendung öffentlicher URL-Shortener wie bit.ly oder tinyurl.com kann die SMS-Zustellbarkeit verschlechtern. Carrier – insbesondere T-Mobile und AT&T – markieren diese als hohes Risiko aufgrund ihrer Nutzung in Spam- und Phishing-Angriffen.

T-Mobile verbietet URL-Cycling und mehrere Weiterleitungen. Nachrichten mit solchen Methoden können blockiert werden.

AT&T blockiert öffentliche Shortener vollständig.

Best Practices:

Verwende benutzerdefinierte oder gebrandete Kurz-URLs mit deiner eigenen Domain.
Begrenze Weiterleitungen auf maximal eine und vermeide versteckte Ziel-URLs.
Wenn möglich, nutze die vollständige URL für maximale Transparenz (auch wenn dadurch mehr Zeichen verbraucht werden).

Eine Optimierung deiner URLs verbessert die Zustellbarkeit und stellt sicher, dass deine Nachrichten tatsächlich ankommen.


5. Business Profile, A2P Brand und Campaign registrieren

Die Messaging-Welt entwickelt sich dahin, dass ohne diese Registrierungen keine Nachrichten mehr zugestellt werden. Du kannst den Trust Center Tab einsehen, sobald das Subaccount-Land auf USA gesetzt ist.

Trust Center Support Doc

A2P Campaign Registration Best Practices

Wenn das Land nicht auf USA gesetzt ist, kannst du das System trotzdem gemäß Best Practices nutzen, um eine hohe Zustellrate zu erreichen und keine Markierungen zu erhalten. Die A2P Campaign ist lediglich eine zusätzliche Absicherung für die Zustellung.

Hinweis: Die Kampagnenverifizierung kann bis zu 1 Woche dauern. Falls sie nach einer Woche nicht genehmigt wurde, erstelle bitte ein Support-Ticket zur Eskalation an TCR.


6. Website-Formular-Opt-in korrekt einrichten

Wenn die Telefonnummer ein Pflichtfeld ist:

  • Separate Consent-Checkboxen für Marketing- und Nicht-Marketing-Nachrichten

  • Checkbox darf nicht vorausgewählt sein und muss optional bleiben

  • Privacy Policy und TnC im Footer

Wenn die Telefonnummer kein Pflichtfeld ist:

  • Keine Consent-Checkbox erforderlich

  • Privacy Policy und TnC im Footer


7. Good to Have: Opt-in-Quelle in der ersten Nachricht angeben


8. Good to Have: Opt-in Language für Double Opt-in (z. B. „Reply 1 to subscribe“) hinzufügen


Zusätzlich findest du eine Messaging Policy, die dir weiterhelfen kann.

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