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Gekürzte URLs werden häufig in SMS-Kampagnen verwendet, um Links zu tracken (zur Messung des Erfolgs von SMS-Kampagnen) und Zeichen zu sparen. Sie können jedoch auch zu Problemen bei der Zustellung führen. Öffentliche Kurz-URLs leiten Nutzer häufig mehrfach weiter und geben nur wenige Informationen über den Absender preis. Dadurch können SMS blockiert werden. Mobilfunkanbieter wie T-Mobile und AT&T blockieren oder filtern zunehmend Nachrichten mit öffentlichen URL-Shortenern (z. B. bit.ly oder rb.gy), da diese betrügerische Webseiten verschleiern und mehrere Weiterleitungen enthalten können.
Die Lösung: Verwenden Sie gebrandete oder individuelle Domains, die zu Ihrem Unternehmen passen. Dadurch verbessern Sie nicht nur die Zustellbarkeit, sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Kunden.
Warum gekürzte URLs Probleme verursachen können
Mehrfache Weiterleitungen
Öffentliche URL-Shortener leiten Nutzer häufig mehrfach weiter, bevor sie das eigentliche Ziel erreichen.
Mobilfunkanbieter bewerten dieses Verhalten als verdächtig, da dadurch betrügerische Webseiten verschleiert werden können.
Fehlende Transparenz des Absenders
Allgemeine Domains (z. B. bit.ly) haben keinen erkennbaren Bezug zu Ihrer Marke.
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nachrichten von Mobilfunkanbietern gefiltert oder blockiert werden.
Richtlinien der Mobilfunkanbieter
T-Mobile (Verhaltenskodex seit dem 1. September 2020):
Bevorzugt eine einzelne, eindeutig erkennbare Domain, die mit dem Unternehmen verbunden ist.
Gebrandete Kurz-URLs sind zulässig.
URL-Rotation (wechselnde Domains zur Umgehung von Filtern) ist verboten.
Mehrfache Weiterleitungen werden nicht empfohlen.
AT&T:
Blockiert öffentliche URL-Shortener vollständig, da sie häufig mit Betrug und Phishing in Verbindung stehen.
Zur Erinnerung: T-Mobile hat am 1. September 2020 seinen Verhaltenskodex für kommerzielle Nachrichten eingeführt. Dieser legt die Richtlinien und Erwartungen für geschäftliche Nachrichten im T-Mobile-Netz fest. Wenn Sie mit Nutzern kommunizieren möchten, die ein Gerät im T-Mobile-Netz verwenden, sollten Sie diese Vorgaben einhalten.
T-Mobile bevorzugt die Verwendung einer einzigen, leicht erkennbaren Domain. Laut dem Verhaltenskodex sollten Nachrichtenprogramme mit der Unternehmenswebsite verbunden sein. Die vollständige Domain wird bevorzugt, jedoch sind auch gebrandete Kurz-URLs zulässig, sofern sie zu individuellen Links führen. Dadurch werden Konsistenz, Markenbekanntheit und das Vertrauen der Empfänger gestärkt.
T-Mobile hat außerdem weitere Vorgaben zu URLs:
Die Verwendung wechselnder URLs zur Umgehung von Spamfiltern ist untersagt. Öffentliche URL-Shortener wie bit.ly oder rb.gy werden daher häufig blockiert, wodurch Nachrichten mit diesen Links möglicherweise nicht zugestellt werden.
URLs mit mehreren Weiterleitungen werden nicht empfohlen. Solche Links können das eigentliche Ziel verbergen und Nutzer auf betrügerische Webseiten führen. Die Spamfilter von T-Mobile prüfen gezielt auf mehrere Weiterleitungen und blockieren entsprechende Nachrichten häufig.
AT&T hat sich sogar dazu entschieden, öffentliche URL-Shortener vollständig zu blockieren, da diese häufig mit Betrug und Phishing in Verbindung gebracht werden. Auch wenn andere Anbieter diesem Beispiel bislang nicht vollständig folgen, empfiehlt es sich, bereits jetzt Maßnahmen zur Verbesserung der Zustellbarkeit umzusetzen.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Die Änderungen der Richtlinien spiegeln branchenweite Bemühungen wider, Spam, Betrug und Missbrauch einzudämmen.
Dadurch wird allerdings auch das Link-Tracking erschwert – eine der wichtigsten Methoden, um die Leistung von SMS- und MMS-Kampagnen zu messen.
Unternehmen müssen daher einen Ausgleich zwischen hoher Zustellbarkeit und aussagekräftigem Tracking schaffen, indem sie ihre URL-Strategie entsprechend anpassen.
3 Möglichkeiten zur Verbesserung der Zustellbarkeit von Nachrichten mit Links
1. Begrenzen Sie die Anzahl der Weiterleitungen
Wenn ein Link über mehrere Weiterleitungen zu einer Zielseite oder einer anderen Domain führt, wirkt dies sowohl auf Nutzer als auch auf Mobilfunkanbieter verdächtig.
Optimieren Sie Ihre Ziel-URLs und verwenden Sie nach Möglichkeit Tracking-Methoden wie UTM-Parameter, um zusätzliche Weiterleitungen zu vermeiden.
2. Verwenden Sie nach Möglichkeit vollständige URLs
Die Verwendung einer vollständigen URL ist die bevorzugte Empfehlung der Mobilfunkanbieter. Allerdings benötigt sie mehr Platz innerhalb der SMS, in der zusätzlich Ihre Unternehmenskennung und weitere Informationen untergebracht werden müssen.
Wenn ein Link besonders wichtig ist, kann es sinnvoll sein, die vollständige URL zu verwenden und die zusätzlichen Kosten für weitere SMS-Segmente in Kauf zu nehmen.
3. Verwenden Sie gebrandete Kurz-URLs
Wenn der Platz begrenzt ist, sollten Sie eine gebrandete Kurz-URL verwenden, die eindeutig Ihrer Domain zugeordnet werden kann.
Diese Möglichkeit steht nicht nur großen Marken wie ESPN, Nike oder der New York Times zur Verfügung.
Auch wenn kostenlose öffentliche URL-Shortener wie bit.ly oder rb.gy zunächst kostengünstiger erscheinen, können nicht zugestellte Nachrichten Ihrem Unternehmen deutlich höhere Kosten verursachen. Die Investition in eine eigene Domain für Kurz-URLs ist häufig günstiger als erwartet.
Wichtige Erkenntnis
Sie bezahlen für jede versendete SMS – nicht nur für die erfolgreich zugestellten.
Die Verwendung gebrandeter Domains sowie der Verzicht auf riskante Praktiken wie öffentliche URL-Shortener oder Weiterleitungsketten verbessert die Zustellbarkeit, schützt Ihre Marke und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kunden Ihre Nachrichten tatsächlich erhalten.
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