SMS-Einschränkungsverlauf verfolgen

Der SMS Restriction History (SMS-Einschränkungsverlauf) Dashboard bietet Ihnen vollständige Transparenz über alle Warnungen oder temporären Einschränkungen, die beim SMS-Versand in einem Sub-Account angewendet wurden.
Er hilft dabei, nachzuvollziehen, was passiert ist, wann es passiert ist und warum – damit Probleme schnell behoben werden können und der Nachrichtenversand konform bleibt.


INHALTSVERZEICHNIS

Was ist der SMS-Einschränkungsverlauf?
Wo Sie das SMS-Einschränkungsprotokoll finden
Verwendung des Einschränkungsprotokolls
Richtwerte für Schwellenwerte
Wofür sind Fehler- und Opt-out-Raten mit Schwellenwerten gut?
Häufig gestellte Fragen


Was ist der SMS-Einschränkungsverlauf?

Das SMS Restriction History Dashboard bietet Unternehmen eine transparente Möglichkeit, ihre SMS-Versandaktivitäten zu verfolgen und zu verwalten. Das Protokoll für Warnungen und Einschränkungen hilft Nutzern, die Einhaltung der Carrier-Richtlinien sicherzustellen und Unterbrechungen in der Kommunikation zu vermeiden.

Es handelt sich um ein schreibgeschütztes Protokoll, das Warnungen und temporäre Versandbeschränkungen anzeigt, die durch Carrier- oder Richtlinien-Schwellenwerte ausgelöst wurden. Typische Ursachen sind:

  • Überschreitung von täglichen/wöchentlichen Versandlimits

  • Hohe Opt-out-Rate

  • Hohe Zustellfehler-Rate (inklusive Carrier-Filterung wie Error 30007)

Beispiel:
Wenn eine Kampagne eine Opt-out-Rate von 6 % erzeugt – also über dem Zielwert von 2–3 % –, kann der Sub-Account vorübergehend eingeschränkt werden. Das Protokoll erfasst Datum, Uhrzeit und weitere Details, damit Sie die Ursache analysieren und Wiederholungen vermeiden können.


Wo Sie das SMS-Einschränkungsprotokoll finden

Navigieren Sie zu Location → Settings → Phone Numbers → Advanced Settings (oben rechts).
Im ganz rechten Tab klicken Sie auf Restriction History, um die Ereignisse des Sub-Accounts anzuzeigen.


Hinweis — Filteroptionen

Auf der rechten Seite der Tabelle befinden sich Start Date und End Date Filter, mit denen Sie den Zeitraum der Einschränkungsverläufe eingrenzen können.

Die Pagination unten ermöglicht das Navigieren durch mehrere Seiten von Einträgen.


Verwendung des Einschränkungsprotokolls

Die Tabelle zeigt jedes Ereignis mit:

  • Datum — wann die Warnung oder Einschränkung aufgetreten ist

  • Restriction Type — Warning oder Temporary Restriction

  • Restriction Reason — z. B. Opt-out-Rate überschritten

  • Prozentwert / Anzahl — gemessener Wert zum Zeitpunkt (z. B. Opt-out %)

  • Zusätzliche Details — weitere Kennzahlen wie Error Rate


Richtwerte für Schwellenwerte

Opt-out-Rate: Zielwert unter 2–3 %, optimal 0–1 %. Bei 3 % wird der Sub-Account für 24 Stunden gesperrt.

Zustellfehler-Rate: Optimal 0–6 %. Bei 10 % wird der Sub-Account für 24 Stunden gesperrt.

WICHTIG: Nach einer Sperre sollten Sie vergangene Sends, Inhalte, Listenqualität und Compliance-Einstellungen überprüfen, bevor Sie fortfahren.


Wofür sind Fehler- und Opt-out-Raten mit Schwellenwerten gut?

Eine hohe Opt-out-Rate bedeutet, dass Empfänger Ihre Nachrichten abgelehnt, Beschwerden eingereicht oder SMS als Spam markiert haben. Eine gute Opt-out-Rate liegt typischerweise zwischen 0 und 1 %. Ab 3 % wird der SMS-Versand im Sub-Account für 24 Stunden gesperrt.

Eine hohe Zustellfehler-Rate bedeutet, dass SMS an nicht erreichbare Nummern gesendet werden (z. B. nicht mehr aktiv, Landline oder nicht SMS-fähige Geräte). Außerdem können Carrier die Zustellung aufgrund früheren schlechten Versandverhaltens blockieren. Eine gute Fehler-Rate liegt typischerweise zwischen 0 und 6 %. Ab 10 % wird der Sub-Account für 24 Stunden gesperrt.


Häufig gestellte Fragen

F: Zeigt der Restriction-Verlauf Echtzeitdaten?
Er zeichnet Ereignisse mit Zeitstempeln auf; verwenden Sie Datumsfilter, um Zeiträume zu analysieren.

F: Werden sowohl Warnungen als auch temporäre Einschränkungen angezeigt?
Ja. Das Protokoll enthält sowohl Warnungen als auch temporäre Einschränkungen inklusive Grund und Messwerten.

F: Wie senke ich meine Fehler-Rate?
Listen regelmäßig bereinigen, Festnetznummern entfernen, Nummern bei der Erfassung verifizieren und Inhalte vermeiden, die Filter auslösen können.


War dieser Artikel hilfreich?