Der Workflow-Trigger Anrufdetails ermöglicht es, Workflows basierend auf Aktualisierungen von anrufbezogenen Informationen zu starten. Dieser Trigger unterstützt Automatisierungen auf Grundlage von Anrufergebnissen, Anrufrichtung, Telefonnummern und Dispositionen. Er hilft Teams dabei, konsistent auf verschiedene Anrufszenarien durch automatisierte Aktionen zu reagieren.
INHALTSVERZEICHNIS
Was ist der Workflow-Trigger „Anrufstatus geändert“?
Hauptvorteile des Workflow-Triggers „Anrufstatus geändert“
Wie konfiguriert man einen Workflow-Trigger für Anrufdetails?
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Workflow-Trigger „Anrufstatus geändert“?
Der Workflow-Trigger Anrufdetails startet einen Workflow, wenn Informationen zu einem Telefonanruf aktualisiert werden. Dazu gehören Änderungen am Anrufstatus, der Anrufrichtung, zugeordneten Telefonnummern, Nummernpools und benutzerdefinierten Dispositionen.
Dieser Trigger unterstützt zusätzliche Filter wie Anrufrichtung, Telefonnummer, Nummernpool und benutzerdefinierte Dispositionen, sodass Workflows nur auf bestimmte Anrufszenarien reagieren. Er wird häufig verwendet, um Nachfassaktionen zu automatisieren, Tags anzuwenden oder interne Aktionen basierend auf dem Abschluss oder der Klassifizierung eines Anrufs auszulösen.
Hauptvorteile des Workflow-Triggers „Anrufstatus geändert“
Automatisiert Nachfassaktionen basierend auf Anrufergebnissen: Startet Workflows automatisch, wenn sich ein Anrufstatus ändert, und sorgt so für zeitnahe Folgeaktionen ohne manuelle Eingriffe.
Bietet präzise Steuerung durch anrufbasierte Filter: Ermöglicht die Ausführung von Workflows nur für bestimmte Anrufszenarien mithilfe von Filtern wie Anrufrichtung, Anrufstatus, Telefonnummer, Nummernpool und benutzerdefinierten Dispositionen.
Verbessert die Konsistenz der Reaktionen im Team: Stellt sicher, dass Anrufe mit den Status „Verpasst“, „Voicemail“ oder „Keine Antwort“ konsistent durch vordefinierte Aktionen wie Aufgabenerstellung, Tagging oder Benachrichtigungen bearbeitet werden.
Reduziert manuelle Nachverfolgung und Fehler: Macht die manuelle Überwachung von Anrufprotokollen überflüssig, indem sofort auf Änderungen des Anrufstatus reagiert wird.
Wie konfiguriert man einen Workflow-Trigger für Anrufdetails?
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Elemente zur Konfiguration des Workflow-Triggers Anrufdetails. Jede Einstellung bestimmt, wann und unter welchen Bedingungen ein Kontakt in einen Workflow aufgenommen wird.
Workflow Builder öffnen
Navigieren Sie zu Automatisierung → Workflows und erstellen Sie entweder einen neuen Workflow oder öffnen Sie einen bestehenden. Im Workflow Builder werden alle Trigger und Aktionen definiert. Dieser Schritt legt den Automatisierungskontext fest, in dem der anrufbasierte Trigger ausgeführt wird.

Workflow-Trigger hinzufügen
Wählen Sie innerhalb des Workflow-Canvas Trigger hinzufügen, um festzulegen, welches Ereignis den Workflow starten soll. Trigger definieren die Bedingungen, unter denen Kontakte in einen Workflow aufgenommen werden. Die Auswahl des richtigen Trigger-Typs ist entscheidend, um auf anrufbezogene Optionen zugreifen zu können.
Trigger-Typ „Anrufdetails“ auswählen
Wählen Sie aus den verfügbaren Trigger-Kategorien Anrufdetails aus. Dadurch werden Trigger für Telefonaktivitäten aktiviert, einschließlich Anrufstatus, Anrufrichtung, Telefonnummer und dispositionsbasierter Bedingungen. Nach der Auswahl stehen zusätzliche anrufspezifische Filter zur Konfiguration bereit.

Name des Workflow-Triggers
Der Trigger-Name hilft dabei, den Zweck des Triggers innerhalb des Workflows zu identifizieren. Er hat keinen Einfluss auf die Ausführung, verbessert jedoch die Lesbarkeit und langfristige Wartung. Aussagekräftige Namen sind besonders hilfreich in Workflows mit mehreren Triggern.

Filter hinzufügen
Mit der Option Filter hinzufügen können mehrere Bedingungen innerhalb eines einzelnen Triggers kombiniert werden. Alle ausgewählten Filter müssen erfüllt sein, damit der Workflow ausgeführt wird. Dies ermöglicht präzise und gezielte Automatisierungen.
Anrufrichtung
Die Anrufrichtung legt fest, ob der Trigger auf eingehende Anrufe, ausgehende Anrufe oder beide reagieren soll. Dadurch können sich Workflows unterschiedlich verhalten, je nachdem, wie der Anruf initiiert wurde. Dies ist besonders nützlich, um die Bearbeitung eingehender Leads von ausgehenden Anrufprozessen zu trennen.

Anrufstatus
Der Anrufstatus definiert, welche Anrufergebnisse den Trigger aktivieren sollen, beispielsweise „Keine Antwort“, „Voicemail“ oder „Besetzt“. Der Workflow wird nur ausgeführt, wenn ein Anruf auf einen der ausgewählten Status aktualisiert wird. So wird sichergestellt, dass die Automatisierung an relevante Anrufergebnisse gekoppelt ist.

Im Nummernpool
Dieser Filter beschränkt den Trigger auf Anrufe, die einem bestimmten Nummernpool zugeordnet sind. Dies ist hilfreich, wenn unterschiedliche Nummernpools für verschiedene Kampagnen oder Teams verwendet werden. Durch die Anwendung dieses Filters reagieren Workflows nur auf Anrufe aus den vorgesehenen Quellen.

Benutzerdefinierte Disposition
Mit der benutzerdefinierten Disposition kann der Trigger auf Anrufklassifizierungen reagieren, die nach dem Ende eines Anrufs angewendet werden. Dies bietet eine zusätzliche Steuerungsebene über die standardmäßigen Anrufstatus hinaus. Besonders nützlich, wenn Workflows auf interne Anrufergebnisse reagieren sollen, die von Benutzern oder Systemen markiert wurden.

In Telefonnummer
Dieser Filter beschränkt den Trigger auf Anrufe, die bestimmten Telefonnummern zugeordnet sind. Dies ist nützlich, wenn einzelne Telefonnummern unterschiedliche Geschäftsfunktionen erfüllen. Die Verwendung dieses Filters sorgt dafür, dass Workflows gezielt und relevant bleiben.

Trigger speichern
Durch das Speichern des Triggers wird die Konfiguration übernommen und innerhalb des Workflows aktiviert. Nach dem Speichern werden Kontakte immer dann in den Workflow aufgenommen, wenn die definierten Bedingungen für Anrufdetails erfüllt sind. Dieser Schritt stellt sicher, dass der Trigger einsatzbereit ist.
Häufig gestellte Fragen
F: Wird der Trigger „Anrufdetails“ jedes Mal ausgeführt, wenn ein Anruf protokolliert wird, oder nur bei bestimmten Änderungen?
Der Trigger wird nur ausgeführt, wenn die ausgewählten Anrufdetails – wie Anrufstatus, Anrufrichtung oder Disposition – den konfigurierten Bedingungen entsprechen. Standardmäßig wird er nicht für jeden Anruf aktiviert. Dadurch reagieren Workflows nur auf relevante Anrufereignisse.
F: Kann der Trigger „Anrufdetails“ mehrfach für denselben Kontakt ausgelöst werden?
Ja, der Trigger kann mehrfach für denselben Kontakt ausgeführt werden, wenn verschiedene Anrufe die Trigger-Bedingungen erfüllen. Jedes qualifizierende Anrufereignis wird unabhängig bewertet. Um wiederholte Aufnahmen zu steuern, können Workflow-Einstellungen wie Wiedereintrittsregeln oder zusätzliche Filter verwendet werden.
F: Wie unterscheidet sich „Anrufdetails“ von zeitbasierten oder aktivitätsbasierten Workflow-Triggern?
Anrufdetails reagiert speziell auf Änderungen an anrufbezogenen Informationen und nicht auf geplante Zeitpunkte oder allgemeine Kontaktaktivitäten. Dadurch eignet sich dieser Trigger besonders für Echtzeit- oder nahezu Echtzeit-Automatisierungen basierend auf Anrufergebnissen. Er ist besonders hilfreich für die Bearbeitung verpasster Anrufe, Voicemails oder Nachfassaktionen nach bestimmten Anrufergebnissen.
F: Was passiert, wenn mehrere Trigger vom Typ „Anrufdetails“ in verschiedenen Workflows vorhanden sind?
Jeder Workflow bewertet Anrufereignisse unabhängig auf Grundlage seiner eigenen Trigger-Konfiguration. Ein einzelner Anruf kann einen Kontakt zu mehreren Workflows hinzufügen, wenn die jeweiligen Trigger-Bedingungen erfüllt sind. Eine sorgfältige Gestaltung der Filter hilft dabei, überschneidende oder widersprüchliche Automatisierungen zu vermeiden.